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Sport 2000 Putz


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2026-02-06

Robby Peters - Die seltene Ansichtskarte erschien damals bei J & R. Bertschinger in Klagenfurt.

Vom Plöcken zum Kuss der Kreuze nach Zuglio

Die Elisabethkirche am Plöcken war ursprünglich eine Filialkirche von San Pietro in Zuglio und wurde sehr wahrscheinlich von Italien aus errichtet. Die Geschichte der Kirche ist nur spärlich dokumentiert. Wahrscheinlich geht sie auf den Eremiten Volchemaro zurück, der sich 1257 am Kreuzberg niederließ. 1327 wird die Kirche erstmals urkundlich erwähnt, später eindeutig der Diözese von San Pietro in Zuglio zugeordnet. Ab dem 17. Jahrhundert gehörte sie zur Pfarre Mauthen.

Im Rahmen der Wallfahrt „Kuss der Kreuze“ („Bacio delle Croci“) war auch die Elisabethkirche verpflichtet, alljährlich eine Gruppe von Wallfahrern nach Zuglio zu schicken. Weil sie am weitesten von der Mutterkirche entfernt lag, wurden ihre Wallfahrer immer als erste aufgerufen. Mitte des 19. Jahrhunderts geriet die Wallfahrt in Vergessenheit bzw. wurde sogar auf Geheiß des Kaisers verboten.


25-Jahr-Jubliäum

Im Jahr 2000 nahmen einige Mauthner, geleitet vom Bäckerehepaar Fritz und Monika Klaus, testweise an der Wallfahrt Mauthen–Zuglio erneut teil. Die offizielle Teilnahme erfolgte im Jahr 2001. Kreuzträger war damals Markus Lagger.



Funktion der Elisabethkirche

Der Plöckenpass, auch Kreuzbergpass genannt, war seit jeher ein gefährlicher Übergang, den mehrere Kreuze symbolisch schützten und den Wanderern Gottes Beistand zusprachen. Die Kirche war Wallfahrtsziel, vermutlich mit Hospizfunktion, und der hl. Elisabeth von Thüringen geweiht. Im 18. Jahrhundert war sie bereits baufällig, verfiel zunehmend und wurde 1915 von österreichischen Soldaten zerstört. Erhalten blieb ihre Erinnerung in der Wallfahrt „Bacio delle Croci“.

Wallfahrt 2026 “Bacio delle Croci”
Christi Himmelfahrt, Sonntag, 14. Mai 2026




Dal Passo Monte Croce Carnico al “Bacio delle Croci", Zuglio

La chiesa di Sant’Elisabetta al Passo Monte Croce Carnico era una chiesa filiale di San Pietro e fu con ogni probabilità edificata dall’Italia. La storia della chiesa è documentata solo in modo frammentario. È verosimile che le sue origini risalgano all’eremita Volchemaro, che nel 1257 si stabilì sul Monte della Croce. Nel 1327 la chiesa viene menzionata per la prima volta in un documento ufficiale e in seguito attribuita con certezza alla diocesi di San Pietro di Zuglio. A partire dal XVII secolo appartenne alla parrocchia di Mauthen.

Nell’ambito del pellegrinaggio “Bacio delle Croci”, anche la chiesa di Sant’Elisabetta era tenuta a inviare ogni anno un gruppo di pellegrini a Zuglio. Poiché si trovava alla maggiore distanza dalla chiesa madre, i suoi pellegrini venivano sempre chiamati per primi. Verso la metà del XIX secolo il pellegrinaggio cadde in oblio o fu addirittura proibito per ordine dell’imperatore.


25° anniversario

Nel 2000 alcuni abitanti di Mauthen, guidati dai coniugi panettieri Fritz e Monika Klaus, parteciparono nuovamente in via sperimentale al pellegrinaggio Mauthen–Zuglio. La partecipazione ufficiale ebbe luogo nel 2001; portatore della croce fu allora Markus Lagger.



Funzione della chiesa di Sant’Elisabetta

Passo Monte Croce Carnico è da sempre un valico pericoloso, simbolicamente protetto da numerose croci che invocavano l’assistenza divina per i viandanti. La chiesa era una meta di pellegrinaggio, presumibilmente con funzione di ospizio, ed era dedicata a santa Elisabetta di Turingia. Già nel XVIII secolo l’edificio era in cattive condizioni, andò progressivamente in rovina e nel 1915 fu distrutto da soldati austriaci. Il suo ricordo è rimasto vivo nel pellegrinaggio del “Bacio delle Croci”.

Pellegrinaggio 2026 “Bacio delle Croci”
Ascensione del Signore, domenica 14 maggio 2026




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Ingo Ortner
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